piwik no script img

„Schnee“ über Kuba

Miami/Havanna (afp/wps) - Der kubanische Innenminister Divisionsgeneral Abrantes ist abgesetzt worden. Er habe keine Konsequenzen aus der Verwicklung seiner Behörde in den Rauschgiftschmuggel gezogen. Ein US-Staatsanwalt ließ derweil verlauten, ein Richter des militärischen Ehrengerichts, das über den hochdekorierten General Arnaldo Ochoa wegen Kokainhandels und Korruption urteilen soll, sei selbst 1982 wegen Drogenschmuggels in Miami angeklagt gewesen. Admiral Cuadrado habe zusammen mit dem damaligen Botschafter Kubas in Kolumbien, Ravelo-Renedo, versucht, Drogen in die USA einzuschmuggeln. General Arnaldo Ochoa zur erwarteten Strafe: „Ich habe das Vaterland verraten, das zahlt man mit dem Leben.“ Sein Trost: „Mein letzter Gedanke wird Genosse Fidel Castro und seiner großartigen Revolution gelten.“

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen