: Schmiergeldaffäre
Man konnte der DVU schon einiges nachsagen: Faulheit im Parlament, Abzockermentalität, nicht zuletzt die verhetzenden Brandreden, nun auch noch Steuerhinterziehung. Eine läßliche Sünde, kaum der Rede Wert. Aber was da gleichzeitig zum Vorschein kommt, das müßte alle denjenigen, die an das Gewäsch von der anständigen Politik der Rechten geglaubt haben, den Kamm schwellen lassen. Der Parteivorsitzende verspricht in einer Geheimsitzung im Hinterzimmer einem Großteil der Fraktion bares Geld, nur damit die nicht mit einem ihrer Kollegen stimmen. Eine politische Schmiergeldaffäre, wie man sie selten so glasklar erlebt.
Doch was wird passieren? Was soll die Aufregung, wird es heißen, von der DVU hat man nichts anderes erwartet. Und auch diese Affäre wird in der Öffentlichkeit versacken wie viele DVU-Affären vor ihr. Und weil DVU-WählerInnen nicht zum LeserInnenkreis dieser kleinen Zeitung gehören, werden sie auch diesmal nicht mit den Unglaublichkeiten derjenigen konfrontiert, für die sie ihr Kreuz gemacht haben. Schade!
Wer ein besseres Mittel parat hat, gegen die Rattenfänger von der DVU wirksam zu werden, der soll sich melden. Jochen Grabler
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