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Schmerzlos

Die Weltgesundheitsorganisation stellte jetzt ein Verfahren vor, mit dem sich kleine Löcher in den Zähnen auch ohne den gefürchteten Bohrer behandeln lassen. Dabei wird zunächst die von Karies befallene Schicht abgeschabt. Das Loch wird mit einem Glas-Zement gefüllt, der Fluor freisetzt und eine Karies-Neubildung verhindern soll. Das billige und vor allem schmerzlose Verfahren kommt ohne Strom und Wasser aus. Es wurde zunächst in Entwicklungsländern getestet, in denen kranke Zähne bislang gezogen werden, weil Technik und ausgebildetes Personal fehlen. Leider versagt die Methode, wenn das Loch zu groß ist, dann wird wieder gebohrt. ast

Foto: Jochen Strobel/Zeitenspiegel

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