: Schlag gegen Skinbands
■ Durchsuchung in Berlin & anderswo
Berlin. In Charlottenburg, Kreuzberg, Spandau und Wedding durchsuchte die Polizei die Wohnungen von neun Mitgliedern zweier Skin-Rockbands. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, „sich zum Zweck der Begehung von Straftaten nach § 130 und 131 in Bands zusammengeschlossen zu haben“. Diese Paragraphen beinhalten die Delikte Volksverhetzung, Gewaltdarstellung und Aufstachelung zum Rassenhaß. Die Auswertung der beschlagnahmten Tonträger und schriftlichen Unterlagen dauert noch an. Die Aktion wurde zeitlich mit weiteren Durchsuchungen in Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Sachsen koordiniert. taz
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