: Schießaktion im Grunewald: Teil 2
Als Skandal bezeichnete der umweltpolitische Sprecher der AL, Berger, daß die amerikanischen Streitkräfte ihren Schießplatz am Kronprinzessinnenweg für großangelegte, völlig überflüssige Schießübungen ausbauen wollen (die taz berichtete). Abgesehen von einer zusätzlichen Lärmbelästigung werde hier ein Erholungsgebiet in Mitleidenschaft gezogen und wertvolles Grün zerstört, erklärte Berger. Seit 40 Jahren habe sich auf dem 1,5 ha großen Gelände Wildwuchs entwickelt. Dieses Gebiet zu zerstören, sei unverantwortlich, zumal dringend Freiflächen für den Wohnungsbau gebraucht würden.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen