: „Sammelstelle“ für Sonderabfälle
Umweltsenator Ralf Fücks hat Bremen als „Drehscheibe und Sammelstelle“ für Sonderabfälle aus Nordwestdeutschland „und darüber hinaus“ bezeichnet. Rund 20.000 Tonnen Sondermüll würden jährlich von Bremen aus zur Sondermülldeponie nach Schönberg in Mecklenburg-Vorpommern transportiert, antwortete Fücks am Donnerstag vor der Bremischen Bürgerschaft auf eine Große Anfrage der oppositionellen CDU-Fraktion. Nur 4 000 Tonnen davon seien in Bremen selbst produziert.
Der Senator kündigte ein norddeutsches Entsorgungskonzept an, an dem neben Bremen Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein beteiligt seien. dpa
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen