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■ Sachsen-AnhaltNeue Gehaltsaffäre

Magdeburg (AP) – Nach der Affäre um Ministergehälter in Sachsen-Anhalt und dem Rücktritt von Ministerpräsident Münch Ende 1993 zeichnet sich eine neue Gehaltsaffäre ab. Nach Angaben der SPD-Fraktion soll Ex-Regierungssprecher Dietrich zu hohe Ruhestandsbezüge erhalten. Dietrich bekam nach seinem Ausscheiden aus dem Amt drei Monate lang seine vollen Bezüge von über 10.000 Mark monatlich, erklärte SPD-Finanzexperte Schäfer. Danach soll der vom neuen Ministerpräsidenten Bergner Ende 1993 in den einstweiligen Ruhestand versetzte Sprecher über fünf Jahre lang 75 Prozent und anschließend 30 Prozent seines früheren Gehaltes erhalten. Die Folgekosten für das Land beliefen sich damit auf rund 600.000 Mark.

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