■ STALIN-OPFER: Dossiers freigegeben
Moskau (AP) — Das russische Staatssicherheitsministerium hat am Dienstag mit der Freigabe von Dossiers begonnen, in denen mehr als 2.000 Ausländer aus 31 Ländern erfaßt sind, die den politischen Säuberungen unter dem Diktator Josef Stalin zum Opfer fielen. Mit der Veröffentlichung der Unterlagen wolle man „den guten Namen“ der Opfer wiederherstellen und „weiße Flecken“ in der sowjetischen Geschichte ausfüllen, so Anatoli Tschernenko, der Sprecher des Ministeriums, das die Nachfolge des KGB angetreten hat.
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