■ SPIONAGE: Knast für Drucker
Düsseldorf (ap) — Wegen Spionage für die DDR und Bestechlichkeit ist ein ehemaliger Drucker der Bundeswehr zu vier Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Ein Mitangeklagter erhielt vor dem Oberlandesgericht zwei Jahre mit Bewährung. Ihm legte das Gericht ebenfalls geheimdienstliche Agententätigkeit und Beihilfe zur Bestechung zur Last. Die Richter sahen als erwiesen an, daß der Drucker Unterlagen über Bundeswehrübungen verraten habe.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen