■ SPD: „Schubladen-Affaire“
Kiel (dpa) – Vor dem Kieler Untersuchungsausschuß zur „Schubladen-Affaire“ hat der schleswig- holsteinische SPD-Landesvorsitzende Piecyk erklärt, seine Partei habe kein Geld aus einem „Fonds“ an den ehemaligen Barschel-Referenten Reiner Pfeiffer gezahlt. „Bei uns gibt es überhaupt keinen Fonds für irgend etwas“, sagte Piecyk gestern. Im Gegensatz zu seinem Geschäftsführer Kindsmüller habe er keinen Zweifel an der Darstellung von Ex-Sozialminister Jansen (SPD) zu Zahlungen an Pfeiffer gehabt.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen