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SPD: Große Koalition nur unter Scharping

■ Auch zentrale Ministerien gefordert / Absage an PDS

Frankfurt/Bonn (AP) — Eine Woche vor der Bundestagswahl hat die SPD Bedingungen für die mögliche Bildung einer großen Koalition genannt. Ihr Bonner Fraktionsgeschäftsführer Peter Struck betonte, in einem solchen Fall müsse Rudolf Scharping Bundeskanzler werden, außerdem bestehe die Partei auf den Schlüsselministerien der Wirtschafts- und Innenpolitik. Struck, verlangte am Samstag im Fernsehsender RTL für den Fall einer großen Koalition in Bonn, daß die SPD-Minister dann im Kabinett in der Mehrzahl sein müßten. Neben einem Kanzler Scharping müßte es mindestens sechs sozialdemokratische Minister geben. Struck nannte die Ressorts Wirtschaft, Finanzen, Innen und Recht an erster Stelle.

Nach Scharping schloß am Wochenende auch der zur SPD-Führungstroika zählende niedersächsische Ministerpräsident Schröder die Wahl eines sozialdemokratischen Bundeskanzlers mit Duldung der PDS aus. „Focus“ sagte er: „Das wäre völliger Wahnsinn.“

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