piwik no script img

■ RushdieEU-Troika aktiv

Teheran (AFP) – Die EU hat sich bei der iranischen Regierung für eine Rücknahme der Fatwa gegen den Schriftsteller Salman Rushdie eingesetzt. Aus diplomatischen Kreisen in Teheran verlautete gestern, der iranische Außenminister Mohammad Dschawad Sarif habe die Botschafter der aus Frankreich, Deutschland und Spanien bestehenden EU-Troika empfangen. Einzelheiten des Gesprächs wurden nicht bekannt. Der religiöse Führer Ayatollah Hassan Sanei bekräftigte unterdessen das Todesurteil gegen Rushdie und bezeichnete seine Vollstreckung als „Pflicht für alle Moslems und alle islamischen Länder“.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen