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■ Ruhrkohle will keinen SuperwurmVerzicht auf 36-Kilometer-Tunnel

Düsseldorf/Essen (dpa) – Der von der Ruhrkohle AG geplante 36 Kilometer lange Ruhrgebietstunnel wird zunächst auf jeden Fall nicht gebaut. Sowohl das Bundesverkehrsministerium als auch der Initiativkreis Ruhrgebiet halten das rund zehn Milliarden Mark teure Projekt nach eingehender Prüfung für nicht finanzierbar. Das teilte der Sozialdemokrat und NRW-Verkehrsminister Franz-Josef Kniola jetzt den Mitgliedern des Verkehrsausschusses im Düsseldorfer Landtag mit. Damit ist der als längster Straßentunnel der Welt geplante „Superwurm“ auch für die Essener Ruhrkohle AG nach Angaben eines Sprechers „vorerst gestorben“.

Weiter festhalten will Kniola jedoch an zwei jeweils etwa sechs Kilometer langen Reviertunnels in Dortmund an der A 40 und in Essen an der A 52. Beide sollen „notorische Flaschenhälse“ im täglichen Ruhrgebietsverkehr knacken. „Diese Tunnel sollen jedoch vom Bund finanziert und nicht mit Mautgebühren von den Autofahrern bezahlt werden“, sagte Minister Kniola.

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