■ Ruanda/Zaire: Wächter schießen
Goma (AP) – Zwei ruandische Flüchtlinge sind in einem Lager bei Goma in Zaire bei dem Versuch erschossen worden, eine Einrichtung der französischen Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ zu plündern. Die beiden Flüchtlinge seien, so das UNHCR gestern, am Sonntag in das Lager in Kibumba eingedrungen und hätten dabei mehrere Warnrufe nicht beachtet. Daraufhin hätten die Wächter geschossen. Damit sei erstmals auf Plünderer gefeuert worden.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen