■ Ruanda-Gipfel: Schutzkorridore
Nairobi (dpa) – Zur Lösung des ruandischen Flüchtlingsproblems haben die Führer von sieben ost- und zentralafrikanischen Staaten für die Schaffung von Sicherheitskorridoren plädiert. Durch diese Schutzzonen sollten die zwei Millionen Flüchtlinge aus ihren Lagern in Zaire, Tansania und Burundi sicher in ihre ruandische Heimat zurückkehren können. Die Staatschefs forderten auf einem Gipfeltreffen in Nairobi ferner, daß innerhalb der Flüchtlingscamps die Massenmörder, die sich an den Massakern an über einer Million Ruandern beteiligt hatten, von den anderen Flüchtlingen getrennt werden. Auch die bewaffneten Hutu-Extremisten sollten ausgesondert werden, heißt in einem gemeinsamen Kommuniqué.
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