: Rot-Grün gegen Frauenhandel
BERLIN taz ■ Die Ächtung und Bekämpfung des europaweiten Frauenhandels soll in der Bundesrepublik mehr Aufmerksamkeit finden. Ein gemeinsamer Antrag von SPD und Grünen fordert die Bundesregierung auf, mehrere Maßnahmen auf diesem Gebiet vorzunehmen. Der Antrag soll nach der Sommerpause im Bundestag eingebracht werden. Gewinne der Menschenhändler werden EU-weit auf 7 bis 13 Milliarden US-Dollar veranschlagt. Der Antrag der Koalitionsparteien verlangt deshalb, beschlagnahmte Gelder für Betreuung und Schutz der betroffenen Frauen einzusetzen. Die Bundesregierung soll dafür sorgen, dass Zwangsprostituierte nicht als Täter, die das Ausländerrecht verletzen, behandelt werden, sondern als Opfer. HEH
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