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ReiseNotizen

Verarscht Scherze von Flugbegleitern über das Landen sind so alt wie die Luftfahrt. Die britische Zeitung The Independent sammelte welche und veröffentlichte eine Auswahl. Nach heftigen Landungen mit drei Hopsern hieß es glatt mal: „Wenn sich die Rauchwolken der Reifen gelichtet haben und die Alarmglocken abgestellt sind, öffnen sich die Türen – bitten bahnen Sie sich dann Ihren Weg durch das Wrack zum Terminal.“ Aber auch die Passagiere geizen nicht mit Scherzen. So fragte eine ältere Dame beim Verlassen ihres Flugzeugs den Piloten: „Sind wir eben gelandet – oder abgeschossen worden?“

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Verlockend Auf den Spuren von Sherlock Holmes durch das Dartmoor, ins „Jamaica Inn“ von Daphne du Maurier und nach Torquay zu Agatha Christies Schreibmaschine: Wege wie diese zu Schauplätzen der Literatur in Südwestengland listet eine jetzt erschienene Broschüre auf. Das Heft („Literarische Reiserouten in Cornwall und Devon“) entstand mit Unterstützung der EU und wird vom Britischen Fremdenverkehrsamt (Westendstraße 16–22, 60325 Frankfurt am Main) gratis abgegeben. Die beiden Grafschaften mit ihren felsigen Küsten und dunklen Mooren dienten seit dem 14. Jahrhundert – als Geoffrey Chaucer eine seiner „Canterbury Tales“ dort schrieb – Dichtern und Schriftstellern immer wieder als Quelle der Inspiration. tdt

Verputzt Die Vorliebe der Jamaikaner für den Papageifisch gefährdet die Korallenriffe und Meerestiere vor der Küste der Karibikinsel. Dies entdeckten Meeresbiologen, die bisher vor allem das Überfischen der Gewässer für die schwindenden Fischbestände und die Zerstörung der Riffe verantwortlich gemacht hatten. Der Grund sei jedoch die Dezimierung der Papageifische, die die Inselbewohner in großen Mengen verspeisen. Die Fische seien die „Putzfrauen des Meeres“. Sie reinigten die Korallenbänke von Algen, an denen die Riffe ersticken, und sicherten damit das ökologische Gleichgewicht der Wasserwelt, eine der Attraktionen der Insel. Kurios: Die Jamaikaner verputzen als einzige Karibikbewohner Papageifische. Alle anderen lehnen sie als minderwertige Nahrung ab. faf

Vergewaltigt Wie zu Lande, so auch auf dem Wasser: Auf Seereisen kommt es immer wieder zu sexuellen Übergriffen auf Passagiere und Personal. Das kam vor Gericht in Miami heraus. Die Carnival Cruise Lines bestätigte, dass es an Bord ihrer Schiffe in den letzten fünf Jahren 62 Vergewaltigungen gegeben hat. Das Unternehmen sah sich einer Klage einer Angestellten ausgesetzt, die von einem Offizier vergewaltigt worden war. Auch Royal Caribbean Cruises wurden kürzlich verklagt, weil im letzten Jahr eine Amerikanerin auf bislang ungeklärte Weise von Bord verschwunden ist. tdt

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