■ Reise-Notizen: Autofahrerinnen ab ins Kittchen
Verstöße gegen „gesellschaftliche und religiöse Sitten“ in Saudi-Arabien werden künftig rigoroser geahndet als bisher. Diese amtliche Warnung ging den Botschaften westlicher Länder zu. So darf die Religionspolizei z.B. ausländische Besucher, die Kreuze tragen, Bibeln ihr eigen nennen, Alkohol schlucken oder in aller Öffentlichkeit tanzen, sofort arrestieren oder des Landes verweisen. Das gleiche Schicksal kann Frauen ereilen, die beim Autokutschieren erwischt werden.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen