■ taz-intern: Rein ins Vergnügen!
Drei Tage lang machten 28 SchriftstellerInnen die taz. Und wer sonst? Im Hintergrund: Presse, die Herren Organisatoren, eine unermüdliche Küchencrew und wir, die Technikabteilung, motiviert von der neuen Direktive Raus aus der Routine, rein ins Abenteuer! Die Produktion gestaltete sich unbürokratisch: SäzzerInnen blieben ohne Sazzschluß–Zeiten, Korrekturschaffende standen vor dem Konflikt zwischen Kommafehler und künstlerischer Freiheit, Lay–OuterInnen verzichteten auf die sonst heiß umkämpften Unterzeilen. Der Sektkonsum nahm zu, ebenso das Leuchten in den Augen einiger Alt–tazlerInnen: „Genau wie früher“, wurde enthusiastisch geseufzt. Dann waren sie plötzlich weg, die Drei–Tages–MitarbeiterInnen, sang– und klanglos entschwunden, während die Technik noch über der Samstagsausgabe schwitzte. Abkühlen mußten wir uns also alleine, und währenddessen dachte ich mir angesichts der von neuem beginnenden Produktionsroutine und der oft so alltäglichen taz: Ich will sie bald mal wiederhaben, „unsere“ SchrifstellerInnen! die k.
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