Rest & Resilience Fellowship 2026
Schutz und neue Kraft schenken
Seit 2015 lädt die taz Panter Stiftung jährlich zwei bis drei Journalist*innen aus Kriegs- und Krisengebieten ein, für sechs Monate in Berlin zu leben. Das Stipendium bietet ihnen Schutz, Ruhe und Raum zur Erholung. Bis 2025 wurde das Programm gemeinsam mit Reporter ohne Grenzen (RSF) durchgeführt. Seit 2026 organisiert die taz Panter Stiftung das Auszeit-Stipendium „Rest & Resilience“ eigenständig, aber in Kooperation mit RSF.
Wer kann sich bewerben?
Journalisten die eine Auszeit benötigen. Dies kann z.B. der Fall nach Berichterstattungen aus einem repressiven Umfeld heraus sein oder nach einer Arbeit in Kriegs- oder in Unruhegebieten. Journalisten die aufgrund ihrer Arbeit für eine Zeit aus dem Fokus staatlicher Sicherheitsorgane genommen werden müssen.
Was wir anbieten
Wir erstatten Reisekosten, organisieren eine Unterkunft, sorgen für Taschengeld und eine kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin für bis zu drei Monate.
TeilnehmerInnen können sich, wenn sie wollen, komplett aus dem öffentlichen Leben zurückziehen und die Zeit zum Schreiben oder Denken nutzen. Vielleicht möchten sie auch das politische Leben in Berlin erkunden. Natürlich werden wir bei allem behilflich sein.
TeilnehmerInnen sollten in der Lage sein, in einfachem Englisch oder Deutsch zu kommunizieren. Sie sollten ferner ausreichende Arbeitserfahrungen als JournalistInnen vorweisen können. Darüber hinaus müssen sie die feste Absicht haben, nach einer sechsmonatigen Aufenthaltszeit in ihr Herkunftsland zurückzukehren.
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Rest & Resilience Fellowship
A project run by the taz Panter Foundation, which is a non-profit organization linked to „die tageszeitung“ (taz), the daily newspaper in Berlin.
We invite journalists from countries in crisis or war to stay in Berlin. We offer them a time of resilience and rest up to three months.
Who can apply?
Journalists who need a time out from their difficult working conditions. This might be the case after covering stories in an oppressive environment or after covering stories in war or unrest.
Journalists who feel the need to lie low a while and get out of the view of state security because of their journalistic work.
What we offer
We offer travel expenses, a decent apartment, pocket money and free transportation in Berlin for up to three months. Participants may completely withdraw from public life, use the time for writing or thinking, or they may want to explore political life in Berlin. Off course we would be of help in that.
Participants have to be able to communicate in basic English or in German. Participants should have a relevant working-experience as journalists. They must have the intention to return to their country after six months.
Rest & Resilience Fellowship 2026
Schutz und neue Kraft schenken
Rest & Resilience Fellowship 2025
„Ich fühlte mich dauerhaft unsicher”
Rest & Resilience Fellowship 2025
Aus Belarus, Venezuela und Mexiko kommen die verfolgten Journalist:innen, die mit dem Rest & Resilience Fellowship in Berlin Schutz, Erholung und Vernetzung suchen
Über das Rest & Resilience Fellowship
Sie kommen aus Burundi oder Afghanistan, um nach traumatischen Erlebnissen Luft zu holen.
Rest & Resilience Fellowship 2024
Die iranische Journalistin Mahtab Gholizadeh und der ägyptische Journalist Ahmed sind mit dem Rest & Resilience Fellowship für eine Auszeit in Berlin.
Journalismus in Lateinamerika
Stimmen, die nicht verstummen
Rest & Resilience Fellows in Brüssel
Zwischen Ambitionen und Zwängen
Rest & Resilience Fellowship
Reporter ohne Grenzen und die taz Panter Stiftung wählen jährlich zwei Stipendiat:innen für eine Auszeit aus.
Stipendiantin ohne Interview
Für die Stipendiatin kamen die Corona-Regeln wie gerufen – sie verließ die Wohnung nur selten. Dort begann sie, ein Buch zu schreiben.
Interview mit Bobomurod Abdullaev
Kuratoriumsmitglied der taz Panter Stiftung Andreas Lorenz im Interview mit Refugiumsstipendiat Bobomurod Abdullaev
Interview mit Amal Habani
Amal Habani ist Menschenrechtsaktivistin und Journalistin aus dem Sudan, sie saß bereits 15 mal im Gefängnis.
Interview mit Solomon Taffese
Solomon Taffese brachte in Äthiopien eine regierungskritische Zeitschrift heraus, bis er verhaftet wurde.
Interview mit Shallah Shaiq
Unsere Refugiums-Kandidatin leitete in Jalalabad ein Radioprogramm für Frauen, bis sie massiv bedroht wurde.
Interview mit David Mulindwa
Der ugandische Journalist wurde verhaftet, verfolgt und gefoltert. Dank dem Refugium bekam er eine Auszeit.
Interview mit Yulija Bozhko
Yulija Bozhko berichtete in Donezk über Demonstrationen pro-russischer Separatisten.
Interview mit Diane Nininahazwe
Diane Nininahazwe, 26, ist Rundfunkjournalistin aus Burundis Hauptstadt Bujumbura.