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Rechtspopulistin angeklagt

MELBOURNE taz ■ Australiens Rechtspopulistin Pauline Hanson muss sich wegen mutmaßlichen Wahlbetrugs vor Gericht verantworten. Dass entschied gestern ein Magistratsrichter in Brisbane. Die zum Jahresanfang von der Führung der „One-Nation“-Partei zurückgetretene Hanson hatte mit ihren Parolen gegen asiatische Einwanderer und die angebliche Bevorzugung der Aborigines die Australier als Rassisten in Veruf gebracht. Ab 1997 erhielt ihre Partei bei Wahlen in einzelnen Bundesstaaten fast ein Viertel der Stimmen. Der 48-Jährigen und dem „One-Nation“-Mitbegründer David Etridge wird jetzt eine betrügerische Registrierung der Partei vorgeworfen. So seien unrechtmäßig Wahlkampfbeihilfen von rund 305.000 Euro kassiert worden. Hanson und Etridge, denen Gefängnisstrafen drohen, nannten sich gestern Opfer unwahrer Zeugenaussagen. BBB

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