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■ RechtsaußenWie reagieren Frauen?

Berlin (taz) – Mädchen und junge Frauen treten bei rechtsextremen Terroranschlägen auf Asylbewerberheime und türkische Wohnhäuser bisher nur selten in Erscheinung. Dennoch geht ein Drittel der Wahlerfolge rechtsextremer Parteien auf die Stimmen von Frauen zurück. Um Ursachen und Hintergründe für die Neigungen junger Frauen zu ausländerfeindlichen und rechtsextremen Gruppierungen zu erforschen, hat die nordrhein-westfälische Frauenministerin Ridder-Melchers jetzt eine erste repräsentative Studie zur Erforschung der Hintergründe für diese Verhaltensweisen in Auftrag gegeben.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen