piwik no script img

■ RechtsaußenVietnamese aus fahrendem Zug gestoßen

Cottbus (AP/taz) – Ein 33jähriger Vietnamese ist nach eigenen Angaben auf der Strecke zwischen Ruhland und Hoyerswerda von unbekannten Tätern aus dem fahrenden Zug gestoßen worden. Wie die Polizei Cottbus am Samstag mitteilte, geschah die Tat bereits am 20. April gegen 18 Uhr, wurde aber erst am Freitag abend angezeigt. Der Vietnamese wurde den Angaben zufolge von zwei Spaziergängern an der Straße Richtung Schwarzbach mit gebrochenen Sprunggelenken aufgefunden und von diesen ins Krankenhaus Lauchhammer gebracht. Das Opfer erklärte, es habe im Zug zwei glatzköpfige Fahrgäste gefragt, ob dieser Zug in Richtung Falkenberg fahre, und ihnen die Fahrkarte gezeigt. Die zwei hätten ihm den Fahrschein weggenommen und ihn aus dem fahrenden Zug gestoßen.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen