piwik no script img

Rechtliche Probleme bei Nagel-Plan

Das Vorhaben, die sogenannte Stellplatzabgabe abzuschaffen, hat immer weniger Aussichten auf Erfolg. Wie gestern der Staatssekretär Schmitt (CDU) dem Verkehrsausschuß mitteilte, bezweifelt der Senat, daß es verfassungsrechtlich erlaubt sei, bei Bauherren statt der Abgabe eine andere Gebühr für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs zu erheben. Investoren müssen die Stellplatzabgabe zahlen, sobald sie nicht die für Büro- und Wohngebäude vorgeschriebene Zahl an Parkplätzen bauen. Bausenator Nagel (SPD) will die Abgabe abschaffen, um „Investitionshemmnisse“ abzubauen (siehe Bericht gestern).

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen