piwik no script img

Rattenschwanzsoße

■ Abenteuer der vegetarischen Küche

Sheffield (AP/taz) – Unerwartete Feinheiten indischer vegetarischer Küche bekam eine hochschwangere Frau in Sheffield zu schmecken: In der Knoblauchsoße fand sich ein Stück Fleisch, das sich bei der späteren Untersuchung als Rattenschwanz herausstellte. Rosanna Di-Grazia erinnert sich: „Ich biß hinein, doch dann fiel mir ein, daß das Garlic Pickle ohne Fleisch sein sollte. Ich spuckte es sofort aus.“ Das Geschäft, das die Soße verkauft hatte, bot eine Entschädigung von 1.000 Pfund (2.450 Mark). „Es muß für diese Frau einfach schrecklich gewesen sein“, befand man. Zu billig, meint das Opfer und droht mit einem Rattenschwanz von Schadenersatzprozessen. Trotz des schockierenden Eßerlebnisses brachte die Engländerin einen gesunden Sohn zur Welt. Nach Angaben von Lebensmittelchemikern stellte der Rattenschwanz keine Gesundheitsgefahr dar, da er gut durchgekocht war. ci

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen