piwik no script img

■ RUHEGELDWeniger Rente für Hessens Minister

Wiesbaden (AP) — Als erstes Bundesland hat Hessen Konsequenzen aus den Skandalen über eine zu großzügige Versorgung von Landes- und Bundesministern gezogen, die durch die überhöhten Bezüge des saarländischen Ministerpräsidenten Lafontaine ausgelöst worden waren. Nach einem am Freitag vorgelegten Gesetzentwurf werden die Kabinettsmitglieder, die gegenwärtig knapp über 16.000 Mark monatlich verdienen, harte Einschnitte bei ihrer künftigen Altersversorgung hinnehmen müssen. Im Gegensatz zur bisherigen Regelung, nach der sie bereits nach einem Tag Regieren Anspruch auf eine Pension von 47 Prozent ihres Amtsgehaltes haben, entsteht künftig erst nach zwei- bis vierjähriger Amtstätigkeit ein Anspruch auf 29 Prozent, der sich für jedes weitere Ministerjahr um 2,5 Prozent steigert und erst im Alter von 55 oder 60 Jahren fällig wird.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen