piwik no script img

■ RESOLUTION VERABSCHIEDETDie UNO mischt sich in Südafrika ein

Johannesburg (taz) — Der UNO-Sicherheitsrat hat zum Abschluß seiner Südafrika-Sitzung beschlossen, einen Sonderbeauftragten zu entsenden. Er soll„Maßnahmen vorschlagen, die dazu beitragen können, die Gewalt effektiv zu beenden“. Die von Südafrikas Regierung wie auch vom Afrikanischen Nationalkongreß unterstützte Maßnahme gilt als erster Schritt zu einer größeren UNO-Rolle in Südafrika. Der ANC will nun den Sonderbeauftragten dazu überreden, eine permanente UNO- Präsenz in den Townships zu befürworten. Eine Wiederaufnahme der abgebrochenen Verfassungsverhandlungen liegt hingegen nach wie vor in weiter Ferne. SEITEN 8 UND 10

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen