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REP-Parteitag in Bundeswehrkneipe

Strausberg (adn) — In einer der Bundeswehr gehörenden Gaststätte in Strausberg bei Berlin hielten am Samstag die REPs im Beisein ihres Parteiführers Schönhuber ihren brandenburgischen Landesparteitag ab. Das Treffen blieb in der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt. Die Gaststätte „Blau-Weiß“, die in einer fast ausschließlich von ehemaligen Offizieren der Nationalen Volksarmee (NVA) bewohnten Siedlung liegt, war früher als Eigentum der NVA ein Kasino.

Äußerlich ließ nichts auf die Veranstaltung schließen. Weder Polizei noch Demonstranten waren zu sehen, auch keine Fahnen und keine Plakate. Lediglich im Saal hingen Spruchbänder mit dem markigen Slogan: „Die Republikaner, Einigkeit und Recht“.

In der Gaststätte selbst allerdings hatte es im Vorfeld einigen Wirbel gegeben. Mehrere Mitarbeiter verweigerten den Dienst.

Brandenburgs Republikanerchef Peter Gillian zählt in seinem Landesverband derzeit 800 Mitglieder. „Noch sind wir nicht in allen Wahlkreisen präsent, aber wir haben schon einige Kreisorganisationen mit dreißig und mehr Leuten.“ Schönhuber hat nichts dagegen, daß sich künftig auch ehemalige NVA- Offiziere und SED-Mitglieder in seiner Partei tummeln, sofern sie sich in der Vergangenheit nicht „konkret schuldig gemacht“ haben. Er kündete außerdem den Übertritt prominenter DSU-Mitglieder zu den Republikanern an. Die DSU sei in einem halben Jahr verschwunden, prophezeite Schönhuber.

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