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RBB-SkandalU-Ausschuss übergibt Bericht

Der RBB-Untersuchungsausschuss im brandenburgischen Landtag hat dem Sender in seinem Abschlussbericht für die Zeit unter Intendantin Patricia Schlesinger eine „Kultur der Verantwortungslosigkeit“ vorgeworfen. Dies habe in Verbindung mit einem Versagen der Geschäftsführung und mangelnder Kontrolle vor allem durch den Verwaltungsrat sowie Agieren der Intendantin zu gravierenden Problemen beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) geführt, heißt es in dem Bericht, der am Dienstag veröffentlicht wurde. Zuvor war das rund 1.000 Seiten umfassende Dokument an Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke (SPD) übergeben worden. Im Mittelpunkt des 2022 bekannt gewordenen RBB-Skandals standen Vorwürfe der Vetternwirtschaft und Verschwendung gegen die damalige Intendantin Schlesinger. Das „schwerwiegendste Versagen“ sei bei dem seinerzeit geplanten Digitalen Medienhaus festzustellen, heißt es in dem Bericht. Dessen erwartete Kosten waren auf mehr als 300 Millionen Euro angestiegen. (epd)

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