■ RASSISMUS: Auto angezündet
Berlin. Unbekannte haben am Montag kurz vor Mitternacht in Pankow versucht, ein Auto eines Asylbewerbers aus dem ehemaligen Jugoslawien in Brand zu stecken. Sie warfen zwei Molotow-Cocktails vor das Fahrzeug, das in der Nähe eines Heimes im Bezirk Pankow abgestellt war, teilte die Polizei am Dienstag mit. Heimbewohner löschten die Flammen mit einem Feuerlöscher und beobachteten, wie zwei Personen auf einem Motorrad flüchteten. Der Schaden an dem Fahrzeug blieb durch das rasche Löschen gering. Nach Angaben eines Ermittlers soll der Asylbewerber mehrere gebrauchte Fahrzeuge aufgekauft, diese auf der Straße repariert und anschließend verkauft haben.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen