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Putin bombt jetzt weniger

SyrienAuf Ankündigung von Truppenabzug folgen neue Luftangriffe

afp/ap | Trotz des russischen Teilabzugs aus Syrien gehen russische Angriffe weiter. Aus der Nähe der vom „Islamischen Staat“ (IS) gehaltenen Stadt Palmyra wurden am Dienstagnachmittag Luftangriffe gemeldet. Vizeverteidigungsminister Nikolai Pankow sagte, russische Kampfflugzeuge würden weiterhin Terrorgruppen angreifen. Erste russische Flugzeuge waren zuvor zu ihren Heimatstützpunkten zurückgekehrt. Am Montagabend hatte Russlands Präsident Wladimir Putin überraschend eine Verringerung der russischen Eingreiftruppen in Syrien angeordnet. Schätzungen zufolge sind in Syrien 3.000 bis 6.000 russische Soldaten und mehr als 50 Flugzeuge und Hubschrauber.

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