■ Prozeß: „Werwolf-Jagdeinheit“
Cottbus (dpa) – Zum Auftakt eines zweiten Prozesses gegen Rechtsextremisten vor dem Landgericht Cottbus zeigten sich gestern vier der fünf Angeklagten geständig. Die ehemaligen Mitglieder der sogenannten Werwolf-Jagdeinheit Senftenberg gaben zu, aus einem Gemisch des DDR-Pflanzenschutzmittels „Unkraut-Ex“ und Zucker Sprengkörper hergestellt und sie in fünf Fällen zur Explosion gebracht zu haben. Die Anklage wirft ihnen Verstöße gegen das Waffengesetz, das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Sprengstoffgesetz vor.
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