piwik no script img

■ ProzeßAngeklagten-Suizid

Potsdam (dpa) – Einer der Angeklagten im Potsdamer „Sklavenhalter-Prozeß“ hat sich am Sonntag abend erhängt. Nach dem Tod des 31jährigen müssen sich in dem Prozeß jetzt noch zwei Männer wegen Freiheitsberaubung, Körperverletzung und sexueller Nötigung verantworten. Sie sollen einen Angolaner im Herbst 1992 in eine Wohnung eingesperrt und wie einen Sklaven gehalten haben.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen