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Prozess gegen Polizist gestartet

Vor dem Amtsgericht Tiergarten wird seit gestern gegen einen 33-jährigen Polizisten verhandelt, der einem betrunkenen Geschäftsmann im Streifenwagen mit seinem Funkgerät ein blaues Auge geschlagen haben soll. Der Beamte hat den Vorwurf bestritten. Seiner Aussage nach randalierte der Mann am Morgen des 13. September 2001 und trat mit dem Fuß gegen das Funkgerät, das dabei kaputt ging. Ganz anders die Version des 59-jährigen Geschäftsführers: „Der Polizist hat mich in den Funkwagen gestoßen, er hat sich auf mich gestürzt und auf mich eingeschlagen. Ich habe das Funkgerät ins Gesicht gekriegt und bin auch furchtbar getreten worden“, sagte der Zeuge. Das Gericht setzte das Verfahren aus. Angesichts der völlig gegensätzlichen Darstellungen werde eine umfangreichere Beweisaufnahme nötig sein. Laut dem Polizisten soll der Zeuge auch Kollegen getreten haben. Ein Verfahren gegen den Geschäftsmann wegen Widerstands ist bereits eingestellt worden. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. DPA