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■ POLIZISTENProteste gegen Teufel

Stuttgart (dpa) — Etwa 8.000 Polizisten in Uniform und Zivil haben am Samstag in Stuttgart für eine bessere Bezahlung und leistungsgerechte Bewertung ihrer Arbeit demonstriert. Die Protestkundgebung in der Innenstadt geriet dabei zu einer lautstarken Manifestation gegen Ministerpräsident Erwin Teufel und die CDU-Landesregierung. CDU-Fraktionschef Günther Oettinger wurde von den Beamten mit Buhrufen und Pfiffen bedacht. Als er das geplante Besoldungsstrukturprogramm der Regierung verteidigen wollte, winkten die Polizisten mit ihren Mützen, drehten sich demonstrativ um und riefen „Teufel raus“. Die Fraktionschefs der Opposition wurden mit Beifall begrüßt. Eine „Zugabe“ wollten die Polizisten von Grünen-Fraktionschef Rezzo Schlauch. Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Heinrich Meyer, betonte, dies sei die „letzte Mahnung“. Notwendig sei endlich Gerechtigkeit für die Polizei und die Einführung der zweigeteilten Laufbahn. Meyer: „Wir haben jetzt die Schnauze voll, unsere Geduld ist erschöpft.“ Der Protest sei „Notwehr“.

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