piwik no script img

Protest gegen SozialabbauDemoverbot aufgehoben

Die Demonstration gegen das Sparpaket der Bundesregierung kann doch stattfinden. Gericht genehmigt Teilstrecke vom Brandenburger Tor zur Siegessäule.

Die für Freitag geplante Demonstration des Bündnisses "Wir zahlen nicht für Eure Krise" gegen das Sparpaket der Bundesregierung kann stattfinden. Nach Informationen der taz hat das Verwaltungsgericht am Donnerstagnachmittag das Demonstrationsverbot aufgehoben.

Der Polizeipräsident hatte die Demo wegen allgemeiner Sicherheitsbedenken verboten und nur eine Kundgebung am Brandenburger Tor erlaubt (taz berichtete). Das Gericht genehmigte nun zumindest eine Teilstrecke vom Brandenburger Tor bis zur Siegessäule am Großen Stern und zurück.

Die Organisatoren wollten ursprünglich bis vor den Reichstag ziehen und das Parlament belagern. Gegen die Verkürzung der Strecke werde man aber nicht klagen, so Florian Wilde vom Bündnis. Ob die Polizei gegen den Entscheid Widerspruch einlegt, war bis Redaktionsschluss offen.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema

0 Kommentare