: Programm der Hanau–Demo
Bonn (taz) - Auf einer Pressekonferenz in Bonn stellten die Veranstalter der Großdemo am 8. November, Gerhard Ziegler (Initiative Umweltschutz Hanau), Dieter Schöffmann (Bundeskonferenz unabhängiger Friedensgruppen), Hagen Kopp (Autonome) und Eberhard Walde (Die Grünen), das gemeinsame Programm vor. Über die Auseinandersetzungen im Vorfeld dieser ersten von 3. Welt–Initiativen, Friedensbewegung und Anti– AKW–Bewegung getragenen Demo mußten nur noch wenige Worte verloren werden: Robert Jungk wird neben Karl Heinz Roth, Wolf Geissler, Julia Kolbei (von den Nach–Tschernobyl–Initiativen) und fünf weiteren Rednerinnen und Rednern sprechen und die Hessen–Grünen haben zwar den gemeinsamen Aufruf nicht unterzeichnen mögen, mobilisieren aber dennoch für Hanau und haben dem aus über 100 Initiativen bestehenden Trägerkreis (Die Grünen im Europaparlament bis zum grünen Umlandverband Frankfurt, Internationale Aktionsgemeinschaft gegen Cattenom bis zum Frankfurter AK gegen Atomanlagen, Bundeskonferenz unabhängiger Friedensgruppen bis Friedensinitiative Maintal) auch finanziell unterstützt. oto
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen