: Professionelle Hacker verursachen Millionenschäden bei Konzernen
Berlin (taz) - Professionell arbeitende Hacker sind in die Computersysteme europäischer Großkonzerne eingebrochen und haben Millionen-, wenn nicht gar Milliardenschäden angerichtet.
Der Computer-Sicherheitsmanager des französisch -italienischen Rüstungskonzerns SGF-Thomson, Jean-Claude Brean, bestätigte gegenüber dem ARD-Fernsehmagazin Panorama, daß die Schäden am Rechenzentrum in „mehrere Millionen Francs“ gehen. (Hehehe, d. L.)
Der Bayreuther Experte für Computerkriminalität, Professor Ulrich Sieber, zeigte sich in derselben Sendung davon überzeugt, daß inzwischen Geheimdienste und Industrieunternehmen die immer raffinierteren Leistungen von hackern in Anspruch nehmen.
Dem Fernsehmagazin liegen Dokumente vor, denen zufolge es den Hackern inzwischen gelungen ist, in die Computersysteme der Konzerne Thomson und Philips einzudringen und sie zeitweilig völlig zu beherrschen. Die Eindringlinge veränderten Systemprogramme in den Computern, fügten eigene Programme ein und zerstörten Daten der Großkonzerne.
Gestohlen wurde nach den Recherchen des Fernsehmagazins bei den Konzernen Thomson und Philips auch hochsensible Computer -Spezialprogramme für die Entwicklung und Produktion der modernsten Mikrochips, in die bereits Milliarden investiert worden waren.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen