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Presse-Opposition gegen Mugabe

BERLIN taz ■ Der britische Guardian und andere internationale Zeitungen wollen gerichtlich gegen die neuen Pressegesetze in Simbabwe vorgehen. Die jetzt vom Parlament in Harare auf Druck der Regierung von Präsident Robert Mugabe (siehe gestrige taz) verabschiedete „Access to Information Bill“ schränkt die Arbeit unabhängiger JournalistInnen massiv ein und entzieht ausländischen Medienvertretern de facto jegliche Arbeitsgrundlage.

„Bis zur Entscheidung sind wir, ausländische wie lokale Journalisten, bestrebt, unsere Arbeit uneingeschränkt fortzusetzen“, schreibt der Guardian-Korrespondent in Simbabwe, Andrew Meldrum, der seit 21 Jahren im Land lebt: Man werde weiter über die vom Staat gesteuerte politische Gewalt berichten. „Wir werden auch weiterhin Korruption und massive Menschenrechtsverletzungen anprangern, so Meldrum: „Diese Themen müssen der ganzen Welt wie der einheimischen Bevölkerung zur Kenntnis gebracht werden.“

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