piwik no script img

Präsidentengattin kandidiert selbstOh, wie schön ist Panama

Die Ehefrau des panamaischen Präsidenten Martinelli kandidiert als stellvertretende Staatschefin. Er selbst darf nicht wieder antreten – erstmal.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema

1 Kommentar

 / 
  • Seh ich das richtig, dass der Artikel keinerlei fundierte Kritik an Martinelli vorbringen kann?

     

    Ganz im Gegenteil,

     

    "Für viele Wähler scheint das gar nicht so verkehrt. In Martinellis Amtszeit wurden verschiedene Infrastruktur-Großprojekte durchgezogen, sehr zum Gefallen der Bürger. Martinellis Zustimmungsquote liegt bei rund 60 Prozent. „Es sind nicht nur die Mega-Projekte“, urteilt der ehemalige Justizminister Alejandro Perez. „Was ihn einmalig macht, ist, dass er als Geschäftsmann rechts von der Mitte verantwortlich ist für die Einführung eines Sozialstaats.“"

     

    und

     

    "Erst im April eröffnete er publikumswirksam die neue U-Bahn der Hauptstadt und schenkte seinen Bürgern gleich für mehrere Monate das Fahrgeld: Die Benutzung des neuen Verkehrsmittels ist in der ersten Zeit kostenlos."

     

    klingen sehr so, als wäre es eigentlich wünschenswert, dass er weiterhin sein Programm durchziehen kann.