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Präsidentengattin kandidiert selbstOh, wie schön ist Panama

Die Ehefrau des panamaischen Präsidenten Martinelli kandidiert als stellvertretende Staatschefin. Er selbst darf nicht wieder antreten – erstmal.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

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1 Kommentar

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  • BigRed

    Seh ich das richtig, dass der Artikel keinerlei fundierte Kritik an Martinelli vorbringen kann?

     

    Ganz im Gegenteil,

     

    "Für viele Wähler scheint das gar nicht so verkehrt. In Martinellis Amtszeit wurden verschiedene Infrastruktur-Großprojekte durchgezogen, sehr zum Gefallen der Bürger. Martinellis Zustimmungsquote liegt bei rund 60 Prozent. „Es sind nicht nur die Mega-Projekte“, urteilt der ehemalige Justizminister Alejandro Perez. „Was ihn einmalig macht, ist, dass er als Geschäftsmann rechts von der Mitte verantwortlich ist für die Einführung eines Sozialstaats.“"

     

    und

     

    "Erst im April eröffnete er publikumswirksam die neue U-Bahn der Hauptstadt und schenkte seinen Bürgern gleich für mehrere Monate das Fahrgeld: Die Benutzung des neuen Verkehrsmittels ist in der ersten Zeit kostenlos."

     

    klingen sehr so, als wäre es eigentlich wünschenswert, dass er weiterhin sein Programm durchziehen kann.