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Prädikat „sehr gefährlich“

Liste der 13 Palästinenser, die Israel für „besonders gefährliche Terroristen“ hält

BETHLEHEM afp ■ Seit Freitag warten auf Zypern 13 Palästinenser, die Israel als „besonders gefährliche Terroristen“ einstuft, darauf, in europäische Exil-Staaten verteilt zu werden.

Abdallah Daud, Nachrichtendienstchef in der Region Bethlehem, werden Vorbereitung antiisraelischer Attentate und Waffenschmuggel vorgeworfen. Ferner soll er Attentäter gedeckt und Verbindungen zu Palästinensern unterhalten haben, die die Siedlung Gilo beschossen.

Ibrahim Mussa Abajat hält Israel für den Anführer bewaffneter Gruppen und für ein wichtiges Mitglied der Al-Aksa-Brigaden. Er soll Granaten auf Gilo gefeuert haben, für einen Anschlag auf einen israelischen Offizier im Juni 2001 sowie den Tod zweier Israelis verantwortlich sein.

Dschihad Dschara wird beschuldigt, als Fatah-Mitglied Anschläge gegen israelische Soldaten und Zivilisten verübt zu haben. Aanan Chamis, Chalil Abdallah und Achmed Hamamra sind Mitglieder der Fatah.

Mohammed Said Atallah Salem soll nach israelischen Erkenntnissen bei den Al-Aksa-Brigaden und Drahtzieher zweier Selbstmordanschläge 2002 sein. Rami al-Kamel gilt als Mitglied der Al-Aksa-Brigaden.

Chaled Abu Nedschmeh und Mohammed Muhanna gehören dem palästinensischen Geheimdienst an.

Ibrahim Mohammed Salem Abajat wird als Angehöriger der radikalislamischen Hamas verdächtigt, „terroristische“ Anschläge verübt zu haben. Asis Jubrane soll als Hamas-Mitglied Waffen für Attentate hergestellt haben. Mamduh al-Wardijan soll der Hamas angehören.