: Powell in Indien und Pakistan
DELHI taz ■ US-Außenminister Colin Powell hat Indien aufgefordert, bei der für Oktober geplanten Regionalwahl in der umstrittenen Kaschmir-Region ausländische Beobachter zuzulassen sowie politische Gefangene freizulassen. Die USA erwarteten von Indien Schritte, die zur Entspannung beitragen könnten, sagte Powell am Sonntag in Delhi. Pakistan seinerseits müsse seine Versprechen halten und verhindern, dass islamische Extremisten über die Grenze nach Kaschmir gelangten. Der indische Außenminister Yashwant Sinha äußerte sich zurückhaltend. Die „notwendigen Bedingungen“ für Verhandlungen mit Pakistan seien nicht gegeben, sagte er. Pakistan müsse mehr für die Grenzsicherung tun, sagte ein Sprecher Sinhas. Gestern Nachmittag traf Powell in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad zu einem Treffen mit Präsident Pervez Musharraf ein.
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