: Post baut Stellen ab
■ Ost-Probleme schwächen Postdienst
Bonn (dpa/vwd) – Die gelbe Post will in den kommenden acht Jahren weitere rund 33.000 Stellen abbauen. Rund 20.000 Arbeitsplätze sollen beim Briefdienst, 10.500 in der Verwaltung und rund 3.000 beim Frachtdienst gestrichen werden, gab Postdienst-Chef Klaus Zumwinkel bekannt. Das Geschäft im Osten habe sich weiter verschlechtert. Die Post müsse ihre Dienstleistungen neu organisieren und beim Personal sparen, wenn sie künftig Milliarden-Defizite vermeiden wolle. 1991 erwirtschaftete die Post 24,5 Milliarden Mark, davon lediglich 2,2 Milliarden in den neuen Ländern. Dem stünden Aufwendungen von 24,7 Milliarden Mark gegenüber. Der Postdienst mußte zusätzlich zwei Milliarden an den Bund abliefern, so daß sich ein Defizit von insgesamt fast 2,2 Milliarden Mark ergab. Die Post beschäftigt rund 380.000 Mitarbeiter.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen