■ Polen und Tschechien ziehen Bilanz: Erhebliche Schäden durch das Wasser
Warschau/Prag (dpa/epd) – Zwischenbilanz der Hochwasserschäden in Polen: 55 Menschen kamen in den Fluten ums Leben. Noch nicht genau beziffert sind die Schäden an Gebäuden und Infrastruktur. Eine Milliarde Zloty (530 Millionen Mark) müßten allein in die Landwirtschaft investiert werden, um etwa 400.000 Hektar Ackerland wieder nutzbar zu machen, sagte der polnische Landwirtschaftsminister Jaroslaw Kalinowski. Inzwischen bereiten sich die Anwohner der Hochwassergebiete auf eine mögliche zweite Flut vor. In Opole war die Oder bis Donnerstag früh wieder auf 5,10 Meter gestiegen.
In Tschechien sind 48 Menschen durch das Hochwasser zu Tode gekommen. 3.000 Häuser und Wohnungen wurden zerstört, 536 Orte waren von der Flut betroffen.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen