■ Plutonium: Reste aus dem Labor
München (dpa) – Das im August 1994 nach München geschmuggelte Plutonium wurde nicht eigens für den Atomwaffenbau hergestellt. Bei dem Nuklearmaterial handelt es sich um etwa 15 Jahre alte Reste aus einem Versuchslabor. Das sagte ein Mitarbeiter des Instituts für Transurane (Karlsruhe) gestern im Münchner Plutoniumprozeß. Das Uran-Plutoniumoxid-Gemisch sei zwar atomwaffentauglich, es gebe aber keine unmittelbare Anwendung – weder militärisch noch friedlich.
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