Plakatkampagne: Flüchtlinge sagen, was deutsch ist
Der Senat lässt Flüchtlinge in einer Plakatkampagne erklären, was für sie „typisch deutsch“ ist. „Zuverlässig sein“, „Hilfsbereit sein“ und „Chancen haben“ lauten einige Antworten. Die Aktion soll auch Videos in der U-Bahn und auf einer Online-Seite umfassen. „Wir zeigen Menschen, die sich einbringen und unser gemeinsames Zusammenleben bereichern“, teilte Staatssekretärin Sawsan Chebli am Montag mit. Seit 2015 haben sich laut Senatskanzlei knapp 79.000 Flüchtlinge in der Hauptstadt gemeldet. Ziel der Kampagne sei es, zur besseren Verständigung aller Menschen in Berlin beizutragen, heißt es auf der Internetseite. Die Menschen erklärten mit der Aktion, was sie an Deutschland schätzen. Die Kampagne mit dem Schlagwort #Farbenbekennen wird auch von der Wirtschaftsförderung Berlin Partner mitgetragen. Zu den Kosten machte die Senatskanzlei keine Angaben. (dpa)
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen