Pimmel Bingo im Peterwagen: Ein Dramolett aus dem Polizeifunk:
Foto: Dramaqueenfoto: dpa
Ein Berliner Polizeischüler, der in einem Pornofilm mitgespielt hat, darf künftig dennoch als regulärer Polizist arbeiten. Das habe die Prüfung des Falls ergeben und die Sichtung des Films mit dem Titel „Pimmel Bingo 8“, teilte die Berliner Polizei am Montag mit. Welchen Funknamen der Wachtmeister bekommen wird, zeigt ein Mitschnitt des Polizeifunks schon jetzt:
„Achtung, Achtung! Einsatzwagen EWA Abschnitt 42 an alle verfügbaren Einsatzkräfte: Neuer Kollege im Dienst. Funkname: Pimmel Bingo 8.“
„EWA 35 an Pimmel Bingo 8: Willkommen im Peterwagen. Und immer schön die Gummiwurst stecken lassen im Einsatz!“
„EWA 42 an EWA 35. Schlagstock von Pimmel Bingo bleibt stecken – aber im Kollegen!“
„EWA 28 an EWA 42: Erst mit Blasomat Atemtest durchführen.“
„EWA 42 an EWA 28: Pimmel Bingos Kelle ist krumm.“
„EWA 35 an EWA 42: Für krumme Kelle KTU zur Unterstützung anfordern. Und mach mal Musik mit Dachhörnchen, du Förster!“
„Achtung, Achtung! Hier Einsatzzentrale an alle und besonders EWA 42: Ab sofort Funkdisziplin einhalten, ihr Hilopen, ihr!“
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen