piwik no script img

■ PesetenNoch mal gerettet

Madrid (dpa) – Spaniens Zentralbankpräsident Luis Angel Rojo hat gestern Zinssenkungen in naher Zukunft abgelehnt. Niedrige Zinsen würden jeden Versuch zunichte machen, die Inflation einzudämmen und die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Seit Wochenbeginn gilt die Pesete als nächster Ausstiegskandidat aus dem Europäischen Währungssystem. Der Druck auf die spanische Währung ließ gestern wieder leicht nach. Nach Rojos Ansicht werden die Turbulenzen im EWS voraussichtlich noch einige Monate anhalten, weil sowohl die Wirtschaftslage in den meisten EG- Ländern wie der Ratifizierungsprozeß des Maastricht-Vertrags Faktoren der Verunsicherung darstellten. Entscheidend sei auch das Verhalten der Deutschen Bundesbank.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen