: Perus Ex-First-Lady in eigenem Büro eingesperrt
Das Ehedrama des peruanischen Präsidentenpaares spitzt sich zu. Mit Eisenstangen verrammten Soldaten den Eingang zu den Arbeitszimmern der First Lady an der rechten Seite des Regierungspalastes in Lima, wo Susanna Higuchi de Fujimori unter dramatischen Umständen festsitzt. Sicherheitskräfte verhinderten, daß dieser bislang einmalige Vorgang gefilmt oder fotografiert werden konnte. Präsident Alberto Fujimori hatte seiner 44 Jahre alten Frau den Status der First Lady aberkannt, nachdem sie ihren Ehemann mehrfach öffentlich angegriffen hatte. Frau Fujimori klagte bei einem dramatischen Telefonat mit einer Radiostation: „Sie lassen mich nicht aus meinem Arbeitszimmer heraus, sie haben die Türen abgeschlossen.“ Journalisten berichteten unter Berufung auf vertrauenswürdige Quellen, sie müsse in ihrem Arbeitszimmer auf einem Sessel schlafen. Selbst das Wasser sei abgestellt worden.Foto: Reuter
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 30 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen