■ Peru: Guerilla-Niederlage
Lima (dpa) – „Der Volkskrieg ist vorbei, und wir haben ihn verloren“, erklärte ein Regionalchef von „Sendero Luminoso“ am Dienstag in Lima. Die von der Verhaftung vieler Anführer ausgelöste Krise habe man „trotz größter Anstrengungen“ nicht überwinden können, sagte Luis Pizarro Huamani. Es gebe unter den noch freien Anführern der Guerilla-Organisation viele, die für ein Friedensabkommen mit der Regierung von Staatspräsident Alberto Fujimori plädierten. Solch ein Abkommen hat auch der Gründer von Sendero, der inhaftierte Abimael Guzman befürwortet.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 90 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen